Seniorenbeirat für Teltow: Mitglieder stehen fest
Die erstmalige Besetzung eines Seniorenbeirates für die Stadt Teltow ist vollzogen. Der Beirat kann nun zu Maßnahmen und Beschlüssen, die Auswirkungen auf die Senioren haben, gegenüber der Stadtverordnetenversammlung und ihren Ausschüssen Stellung nehmen. Acht Bewerber hatten im Vorfeld ihr Interesse bekundet und sich auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung kurz vorgestellt, sechs davon dürfen sich nach Abstimmung der Abgeordneten nun als Mitglieder des Seniorenbeirates bezeichnen.
Zwar ist die Motivation für eine Mitarbeit der einzelnen jüngst gekürten Mitglieder unterschiedlicher Natur, ein gemeinsames Ziel verfolgen jedoch alle: Die Beteiligung und Gleichberechtigung älterer Einwohner Teltows sicherzustellen! Irmgard Jakob und Dieter Bähr beispielsweise möchten sich für die weitere Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität der Teltower Senioren einsetzen und sich intensiv um deren Belange kümmern. „JA zum Alter“ sagt auch Karin Brzezicha, die ihre Motivation vorrangig mit dem demografischen Wandel erklärt: „Wir werden immer älter und es gibt ein hohes Potenzial an „JungenAlten“ deren Wissen und Können mehr genutzt werden sollte.“ Mit ihrer ganzen Kraft mitarbeiten möchte auch Rosemarie Popp: „Diese Aufgabe ist mir ein Herzensbedürfnis und ich möchte noch viele Jahre eine aktive Mitarbeit leisten.“
Dass ein Seniorenbeirat zwingend erforderlich ist, stand auch für Mitglied Wolfgang Pacholek von Anfang an außer Frage: „Ein Sprachrohr für die Teltower Senioren zu schaffen, war überaus notwendig. Nun dabei mitwirken zu können, ist eine dankbare Aufgabe.“ Wie diese Aufgabe nun konkret angegangen werden soll, wird der Beirat in nächster Zeit zu diskutieren haben. Egon Greiner hofft zum Beispiel auf einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit den Seniorenbeiräten anderer Städte und Gemeinden: „Die dort gewonnenen Erfahrungen könnten wir für die Seniorenarbeit in unserer Stadt nutzen.“
Damit jedoch das neue ehrenamtliche Organ ordnungsgemäß tätig werden kann, werden die Mitglieder nun erst einmal einen Vorsitzenden aus ihrer Mitte wählen, der den Beirat offiziell vertreten soll. Michael Belkner, Fachbereichsleiter für Schule, Kultur, Sport und Soziales, der die Gründung des Beirates im Vorfeld intensiv begleitet hat, ist sich sicher, dass sich die weiteren Handlungsabläufe bald einspielen werden: „Es wird im nächsten Schritt darum gehen, eine Verfahrensweise zu definieren, Sprechzeiten zu bestimmen und sich einfach zu organisieren. Sofern der Wunsch besteht, kann sich der Beirat auch eine Geschäftsordnung geben. Wie das erfolgen wird, ist jedoch ganz allein dem Beirat überlassen.“
Bis 2014 läuft die aktuelle Wahlperiode des amtierenden Organs – genug Zeit also, um dieses in der Stadt Teltow zu etablieren und zu einem festen Bestandteil der städtischen Gremien werden zu lassen.
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